Geschichte

Die Geschichte unseres Landhauses

Ein kleines Dorf irgendwo in Rheinhessen, Undenheim. Sie erreichen es aus fast allen Himmelsrichtungen über wunderschöne Alleen. Ein grünes Dorf. Von der Straße aus fällt der immense Baumbestand auf. Doch neben dem Grün wird das Ortsbild auch von der Geschichte und Tradition geprägt.

Als alter Fronhof in der Frankenzeit gegründet, ist der St. Albanshof auch heute noch das größte Gehöft von Undenheim. Dieser Hof gelangte im 12. Jahrhundert in den Besitz des Mainzer Klosters St. Alban. Der dazugehörige Grundbesitz nahm in der Gemarkung eine so auffällig bevorrechtigte Stellung ein, dass allein darauf schon der Verdacht sich gründen kann, dass der alte Fronhof ein einstiges Königsgut war. Hinzu kommt, dass dieser Hof mit einem „Atzungsrecht“ belastet war, welches im späten Mittelalter die Pfalzgrafen für sich beanspruchten.

Eine lange Geschichte hat sich hier abgespielt. Irgendwann entschieden sich unsere Eltern, Irmgard und Otto Peter Schwamb, den Gutshof mit einer Restauration aufzuwerten und der Öffentlichkeit vorzustellen. Vor 1994 wurde dann in Eigenregie das Kreuzgewölbe des ehemaligen Kuhstalles freigelegt und in eine gemütliche Gutsschänke verwandelt. Dem früheren Vollerwerbslandwirt, -Winzer und Hobbymaler und seiner Küchen- und hauswirtschaftsversierten Ehefrau gelang es, mit feinen Speisen, exzellenten Weinen und einer kunstgetränkten Umgebung (die Wirtschaftsräume dienen dem Hausherrn als Ausstellungsraum, der die jeweilige und vergangene Schaffensphase verrät… ) die Besucher zu befriedigen. 2010 wurde die Gutsschänke aus Altersgründen aufgegeben. Der Gastraum wird heute als Frühstücksraum genutzt.

Die lauen rheinhessischen Sommerabende im großen Hof umgeben von blühenden Oleandern verheißen Freizeitgenuß. Unsere Gästezimmer im ehemaligen Seitentrackt ausgebaut, so dass man (bei frühzeitiger Anmeldung!) nach langen Abenden direkt ins gemütliche Bett enteilen kann.

Vielleicht sollten Sie unser Landhaus einfach mal kennenlernen…